Naturbestattungen
So individuell wie der Verstorbene selbst sind die Möglichkeiten des letzten Ruheplatzes. Es kann ein einzelner Baum auf einer Lichtung, am Seeufer oder mitten im Wald sein.
Der Förster begleitet und berät bei der Baumauswahl. Man kann sich für einen Einzelplatz an einem Gemeinschaftsbaum entscheiden oder für einen Familien – bzw. Freundschaftsbaum, der bis zu 10 Personen als letzte Ruhestätte dienen kann. Auf Wunsch erinnert eine Namenstafel am Baum an den Verstorbenen. Die Grabpflege übernimmt später die Natur. Ein Baum ist eine Grabstätte für einen langen Zeitraum.
Hier sind die nächstgelegenen Möglichkeiten für eine Naturbestattung:
Inmitten der alten Kulturlandschaft zwischen Harz und Heide, 10 km südlich von Wolfenbüttel, liegt der Ruhewald Klostergut Heiningen. Der stimmungsvolle Buchenmischwald bietet einen einzigartigen Ort der letzten Ruhe.
Inmitten der alten Kulturlandschaft zwischen Harz und Heide liegt 10 km südlich von Wolfenbüttel der Ruhewald Klostergut Heiningen. Die Waldfläche gehört seit ca. 1000 Jahren zum Klostergut Heiningen und wird im Sinne einer nachhaltigen Nutzung bewirtschaftet. Die Samtgemeinde Oderwald sicherte für die Zeit von 2009 bis 2108 ein hier ausgewiesenes Waldstück als Nutzung für einen Urnenfriedhof.
In ausgewiesenen Waldgebieten ruht die Asche Verstorbener in biologisch abbaubaren Urnen unter Bäumen. An über 60 FriedWald-Standorten in ganz Deutschland können Menschen ihre letzte Ruhe finden.
Menschen, die sich für eine Beisetzung im FriedWald interessieren, müssen sich grundsätzlich für eine Einäscherung entscheiden. Ein Großteil der Interessenten sucht sich den geeigneten Baum bereits zu Lebzeiten aus. Angehörige und Freunde werden über diesen Schritt informiert. Im Idealfall wird eine Willenserklärung mit dem Beisetzungswunsch formuliert und im Rahmen einer Bestattungsvorsorge hinterlegt.
FriedWald bietet unterschiedliche Baumgräber für verschiedene Bedürfnisse an: für Familien oder Freundeskreise, für Partner, aber auch alleinstehende Menschen. Freie Bäume sind mit farbigen Bändern gekennzeichnet, die Auskunft über die Baumgrabarten geben. Mit kleinen Namenstafeln werden diese im FriedWald zu persönlichen Orten der Erinnerung.
Ganz individuell kann auch die Beisetzung im FriedWald gestaltet werden. Von einer stillen Abschiednahme im engsten Familienkreis über eine Trauerfeier mit Musik bis hin zur großen Trauergesellschaft: Die Gestaltung bleibt den Wünschen der Verstorbenen und ihrer Angehörigen weitgehend überlassen. Christliche Beisetzungen sind ebenso üblich wie Beisetzungen ohne geistlichen Beistand.
